Die Schnitger-Orgel von Norden gilt als eine der bedeutendsten Barockorgeln der Welt. Aufgrund ihrer einzigartigen Klangfarbe und historischen Bedeutung zieht sie jährlich Organisten und Musikliebhaber aus aller Welt an. Die Orgel wird regelmäßig in Gottesdiensten und Konzerten gespielt und bleibt ein lebendiges Zeugnis von Schnitgers Handwerkskunst.
Das Sample-Set bietet viele besondere und einzigartige Funktionen, darunter:– Acht Kanäle (vier Stereokanäle) chromatisch gesampelt– Links-/Rechts-Bildschirme optimiert für Einzel- und Dual-Touchscreens im Quer- und Hochformat– Der Spieltisch ist als virtueller Bildschirm implementiert– Einfacher Bildschirm im Quer- und Hochformat– Gesampelte Tremulanten für alle Register des Ober- und Oberpositivs– Einstellungsbildschirm mit Audiomixer und Benutzervorgaben
Die monumentale Orgel der Ludgerikirche in Norden (Deutschland), das größte historische Instrument in der reichen Orgellandschaft der ostfriesischen Region Deutschlands, wurde 1686/87 von dem Hamburger Orgelbauer Arp Schnitger (1648–1719) erbaut. Schnitger, der bedeutendste Orgelbauer der Barockzeit, war zu seiner Zeit weithin bekannt.
Er baute etwa 150 Instrumente verschiedener Größen in Norddeutschland und den Niederlanden. Die Orgel in der Ludgerikirche ist sein zweitgrößtes Instrument und wurde nach dem Werkprinzip gebaut. Der Vertrag für eine Orgel mit zwei Manualen und Pedal stammt aus dem Jahr 1686, aber als das Instrument 1688 übergeben wurde, stellte sich heraus, dass Schnitger seinen Vertrag übertroffen hatte, indem er ein Brustpositiv mit sechs Registern hinzufügte. Zudem erweiterte er die Orgel 1691/92 um ein Oberpositiv mit acht Registern, das vom Manual des Brustpositivs aus gespielt werden konnte, was zu insgesamt sechsundvierzig Registern führte.
Acht Register wurden aus den beiden vorherigen Instrumenten übernommen: Die älteste Orgel stammte aus dem Jahr 1567 und wurde von Andreas de Mare aus Groningen (Niederlande) / Emden (Ostfriesland) gebaut, während das jüngere Instrument 1618 von Edo Evers aus Emden / Jever (Ostfriesland) gefertigt wurde. Die 3110 Pfeifen sind auf fünf verschiedene Werke verteilt, die von drei Manualen und dem Pedal gespielt werden. Die Orgel befindet sich an der südöstlichen Vierungssäule, wobei der große Pedalturm außergewöhnlich im Querschiff platziert ist. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde die Orgel mehrfach verändert. Die bedeutendsten Veränderungen erfolgten im 19. Jahrhundert, als sich die Orgelbaustile änderten und einige Register dem damaligen Musikgeschmack angepasst wurden. Glücklicherweise blieb ein Großteil von Schnitgers originalem Pfeifenwerk erhalten.
Im 20. Jahrhundert entstand eine erneute Wertschätzung für historische Orgeln, und es wurde beschlossen, das Instrument so weit wie möglich in seinen Originalzustand zurückzuversetzen. Zwischen 1981 und 1985 wurde die Orgel vorbildlich von Jürgen Ahrend aus Leer-Loga restauriert. Während dieser Restaurierung wurden fünfundzwanzig Register und drei der sechs Blasebälge nach Schnitgers Vorbildern rekonstruiert.
Die aktuelle Stimmung der Orgel in Norden ist eine modifizierte oder erweiterte mitteltönige Stimmung, die der ehemalige Organist und Kantor der St. Ludgeri-Kirche, Reinhard Ruge (*1934), für diese Restaurierung entwickelt hat. Sie ermöglicht eine große Reinheit des Orgelklangs ohne eine Wolfsquinte in Tonarten mit wenigen Vorzeichen, erlaubt aber auch das Spielen in mehr Tonarten, als es in einer streng mitteltönigen Stimmung normalerweise als akzeptabel gilt.
Coupler:Sliding coupler III/II
Systemanforderungen:
Hauptwerk V7 und höher16bit multi loops compressed: 31.6 GB RAM 20bit multi loops compressed: 52.7 GB RAM24bit multi loops compressed: 65.0 GB RAM